Kulinarische Reise nach Westafrika

Nachdem die Turnerinnen und Turner in der Willi-Turngruppe schon öfter mit unserer afrikanischen Praktikantin Kadia Bah Sport gemacht und über ihre Heimat geplaudert hatten, wurde der Wunsch, gemeinsam zu kochen, immer größer. Die Seniorinnen und Senioren waren neugierig geworden, was man in Kadias Heimat isst. Und so kam es, dass bei uns an einem Donnerstagvormittag im Juli bei fast schon afrikanischen Temperaturen gekocht statt geturnt wurde.

 

Kadia Bah, Manuela Stens und Praktikantin Yamila Quezada organisierten die teils exotischen Lebensmittel, unter anderem Kochbananen und speziellen Reis. Zu putzen und zu schnippeln waren aber auch noch Hähnchenbrust und verschiedene Gemüsesorten sowie das Obst für das geplante Dessert. Einige unserer eigentlichen Turnerinnen und Turner machten sich als brave Beiköche fröhlich ans Werk und bei rhythmischen afrikanischen und karibischen Klängen wurde geschwatzt und gearbeitet. Für einiges Gelächter sorgte das „streng geheime Gewürz“, das laut der Eingeweihten – also Guineerin Kadia – dem Gericht die traditionell afrikanische Note verleihen würde: Die Guineerin würzte mit Brühwürfeln von MAGGI!
Zwar waren die Zutaten allen weitestgehend vertraut, die Art der Zubereitung und später des Servierens präsentierten sich jedoch als ungewöhnlich. In ein großes Gefäß kam am Ende zuerst der fertig gegarte Reis, darüber wurde das mit dem Gemüse gemischte Huhn verteilt. Verziert wurde das Ganze mit in Scheiben geschnittenen und in Fett gebackenen Kochbananen. Das Hähnchengericht wurde ohne Sauce serviert und wirkte auf den ersten Blick trocken, entpuppte sich dann jedoch als schmackhaft und saftig. Dazu gab es noch kleine, süße Hefebällchen, die Kadia zuhause vorbereitet hatte.

 

Am wunderschön exotisch gedeckten Tisch ließen es sich alle munden, die auch beim Kochen tatkräftig unterstützt hatten. Dazu kamen dann noch als Gäste die anderen Turnerinnen und Turner, die sich als nicht so interessiert am Vorbereiten gezeigt hatten. Die Tischdekoration, komplett von unserer Praktikantin zur Verfügung gestellt, sorgte zusammen mit der passenden Musik für das ansprechende Ambiente. So aßen alle mit anfänglich großer Neugier und später mit sichtlichem Genuss. Auch wenn in Kadias Heimat traditionell auf dem Boden sitzend, ohne Tisch und mit den Fingern gegessen wird, siegten hier die europäischen Sitten. Doch ansonsten fühlten sich unsere abenteuerlustigen Bewohnerinnen und Bewohner für einen schönen Vormittag ins westliche Afrika versetzt.

 

(Text von Solveig Jeromin)

 

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