Vier Teams, ein Ziel – unser Kegelturnier 2016

Dass aufgeschoben nicht gleich aufgehoben ist, dürfte allgemein bekannt sein. Und dass Ereignisse, auf die man längere Zeit warten muss, manchmal umso schöner sind, ist auch nichts Neues. Beide Behauptungen bewahrheiteten sich in diesem Jahr rund um unser Kegelturnier. Eigentlich sollte es schon Mitte November stattfinden, doch da plagte so Manche und so Manchen in unserem Haus ein unangenehmes Zipperlein. Deshalb wurde das Turnier kurzerhand auf die Zeit „zwischen den Jahren“ verschoben. Geduldig warteten die Kämpferinnen und Kämpfer unserer vier Kegelgruppen auf ihren Einsatz am 29. Dezember 2016 und nutzten so manches Treffen ihrer Gruppen für die Fortsetzung ihres Trainings.

Eine große und fröhliche Schar versammelte sich dann an diesem grauen Donnerstagnachmittag im Foyer unseres Hauses, das schon als Austragungsort des Turniers vorbereitet war. Je drei Spielerinnen und Spieler unserer vier Kegelklubs hatten sich im Vorfeld für die Teilnahme am Wettkampf qualifiziert. Sie wurden von den emsigen Damen des Sozialtherapeutischen Dienstes mit einem Leibchen in der Farbe ihres Teams sowie einer Startnummer ausgestattet. Und dann ging es auch schon los beziehungsweise „In die Vollen“. War in der ersten der vier Spielrunden noch Kraft gefragt, ging es in den weiteren nur noch um das allseits bekannte „Händchen“. Fürs Erreichen einer möglichst niedrigen „Hausnummer“ ist eben Kraft nicht so entscheidend wie das Geschick im Umgang mit der kleinen Kugel.

Richtig gute Stimmung begleitete den außerordentlich fairen und kameradschaftlichen Wettbewerb. Jeder tolle Wurf wurde laut bejubelt und beklatscht, jeder nicht so gelungene Wurf mit einem Lachen unwichtig gemacht, die Mannschaft des Spielers war dabei völlig nebensächlich. Auch das Singen kam zu seinem Recht, denn jede Runde aufs Neue wurde unsere Spielerin Anneliese Terbeck mit einer neuen Stegreif-Strophe von „Anneliese, ach Anneliese“ an den Start gerufen. Ein besseres Klima hätten auch wir Mitarbeiterinnen vom Sozialtherapeutischen Dienst uns nicht wünschen können. Obwohl „Uhu“ Winfried Kotecki mit der 111 die niedrigste Hausnummer des gesamten Turniers erzielte, ging der Sieg letztlich nicht an unsere einzige reine Männergruppe. Vor den orangen Damen von „Gut Holz“ belegten „Die Uhus“ am Ende einen respektablen 3. Platz. Noch etwas mehr Geschick bewiesen die gelben Frauen von „Alle Neune“, die sich jedoch am Schluss mit 4 Punkten Rückstand mit dem 2. Platz begnügen mussten. Strahlende Siegerinnen wurden auch in diesem Jahr wieder die Spielerinnen und Spieler der blauen Mannschaft „Bahn frei!“. Das gemischte Team, das sich immer am Mittwochvormittag trifft, wurde durch die drei pfiffigen Damen Emmi Meitz, Helga Schuchardt und Theresia Scheel vertreten, die mit viel Schwung in der ersten und viel „Jefühl“ in den weiteren Runden die meisten Punkte einheimsten. Gemeinsam mit den Zuschauern applaudierten auch die anderen Sportlerinnen und Sportler den Spielerinnen in den blauen Leibchen – die diese Aufmerksamkeit auch sichtlich genossen.

Einen kleinen Schornsteinfeger aus Schokolade als kleinen Glücksbringer für das bald beginnende Jahr 2017 bekamen alle Keglerinnen und Kegler überreicht, ob sie nun aktiv als Spieler oder unterstützend als Zuschauer teilgenommen hatten. Über ein buntes Töpfchen mit einem Glücksklee durften sich aber nur die Mitglieder des siegreichen Klubs „Bahn frei!“ freuen – diesen Gewinn hatten sie sich schließlich geschickt erkämpft und redlich verdient.

(Text von Solveig Löffler)

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